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stonAmp 2005

Röhrenverstärker

Kleiner Class-A Röhrenverstärker inStein

2 x 5W sin. /8 Ohm

B/T/H: 30x23x10cm

In elektrischen Schaltplänen sind autarke, also für sich funktionierende Schaltungsteile auch als eigenständige Baugruppe zu erkennen. Der Tonverstärker im Uralt-Röhrenradio ist so eine autarke Baugruppe. Mit der Fähigkeit den eingestellten Radiosender am Ende der Aufgabenkette im Lautsprecher klangbestimmend hörbar zu machen, stellt er ein attraktives Nachbau-Projekt dar. Zwei Leistungspentoden arbeiteten hier im Klasse-A Betrieb an automatischer Gitterspannung. Der Aufbau ist zweifach, für stereo.

Röhrenverstärker

<-wie Röhrenverstärker funktionieren

Schaltung und Aufbau:

Im Schaltbild ist ein Kanal und das Netzteil zu sehen. Die Ausgangsleistung sollte mit der PL36 als Endröhre etwas kräftiger als im Original ausfallen. Treiber sind die Trioden der PCF82. Die Serienheizungen der P-Röhren sind über die Dioden wie gezeigt am 2x18V Ringkerntrafo angeschlossen.

Die Trafos sind hier handgewickelt. Wer an einem Nachbau interessiert ist sollte sich damit nicht abquälen. Die Firma hsgm produziert u.a. gute Ausgangsübertrager. Wem das zu teuer ist, sie können auch aus einem alten Röhrenradio stammen. Der Ruhestrom der Endröhre ist mittels Kathodenwiderstand auf etwa 55 mA einzustellen.

1:1 Trenntrafos (2x115V sekundärseitig) für das Netzteil gibt es bei conrad in verschiedenen Leistungsklassen zu kaufen. 65VA sollen genügen. Durch masseseitiges Einbeziehen der Gleichstromheizung kann hier eine ausreichend hohe Betriebsspannung entnommen werden.

Bei entfernter Frontplatte ist die 1,5cm flache Verschaltung zu sehen. Die verbindenden Leiterzüge sind aus Kupferblech geschnitten und in/auf den Steinplatten verlegt. Beide Kanäle sind spiegelgleich angeordnet. Gemeinsamer Mittelpunkt ist die Schaltungs-Masse. Die NF-Leitungen sind abgeschirmt. Die Kathodenwiderstände der Endstufen sind überdimensioniert, um auftretende Wärme gut in den Granit abzuleiten. Da "Stein" nicht gerade zu den leichten Baustoffen gehört, mußte die Schaltung angemessen minimalistisch ausfallen. Trotzdem kommen hier 10kg auf die Waage.

Trafo und AÜ Kerne sind entgegen magnetischer Beeinflussung ausgerichtet. Die Betriebsspannungen ist berührungssicher innerhalb der doppelten Bodenplatte verlegt. Sichtbar sind nur die Heizleitungen und Masse. Der liegende Einbau der PL36- Röhren bewirkt kürzeste Verbindung zwischen Anodenkappen und Ausgangsübertrager.

Die Lautstärkereglung

 

Eine alte Munikiste paßt exakt, um den Amp darin zu versenken.

wie Röhrenverstärker funktionieren

 

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Januar 2013

(2005)

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